Diese Kategorie verwendet eine breite Palette organischer Lösungsmittel, die je nach Substrat und gewünschter Trocknungsgeschwindigkeit ausgewählt werden.
Gängige Lösungsmittel:
Funktionsweise:
Diese Lösungsmittel lösen die Harze, die das Pigment binden. Hitze im Trockner verdampft die Lösungsmittel, und die Harze bilden einen zähen, haftenden Film auf dem Substrat (oft nicht-poröser Kunststoff).
Sie können nicht ein einzelnes "Lösungsmittel für Flexodruckfarbe" identifizieren. Das richtige Lösungsmittel wird bestimmt durch:
Beziehen Sie sich immer auf das technische Datenblatt (TDS) des Tintenherstellers für die spezifischen Lösungsmittel-Empfehlungen und Sicherheitsrichtlinien für eine bestimmte Tinte.
Alkohole: Ethanol, Isopropanol (IPA), n-Propanol. Diese verdunsten schnell und sind üblich für Polyolefinfolien wie PP und PE.
Ester: Ethylacetat, n-Propylacetat, Isobutylacetat. Diese bieten eine mittlere Verdunstungsrate und sind sehr gebräuchlich.
Ketone: Methylethylketon (MEK) (schnell), Methylisobutylketon (MIBK). Dies sind leistungsstarke Lösungsmittel, die eine starke Haftung auf schwierigen Folien gewährleisten.
Glykolether: Werden als langsamer verdunstende Lösungsmittel verwendet, um die Tinte auf der Druckplatte offen zu halten und ein Austrocknen zu verhindern.
Das Substrat: Poröser Karton verwendet Wasser. Nicht-poröse Kunststofffolien erfordern oft lösungsmittelbasierte oder UV-Tinten.
Trocknungsanlagen: Eine Presse benötigt den richtigen Trockner (Luft/Hitze für Wasser/Lösungsmittel, UV-Lampen für UV), um das spezifische Lösungsmittel zu entfernen.
Umweltvorschriften: Lösungsmittelbasierte Tinten emittieren VOCs und erfordern oft Abluftreinigungssysteme. Wasserbasierte und UV-Tinten werden aufgrund ihrer geringeren Umweltbelastung ausgewählt.