Ja, Tinte auf Wasserbasis kann reißen, aber es ist nicht unvermeidlich. Es passiert hauptsächlich, wenn der Tintenfilm zu dick, zu spröde ist oder auf einem flexiblen Substrat aufgetragen wird, an dem er nicht richtig haften kann.
Rissbildung ist ein Versagen des Tintenfilms, nach dem Trocknen flexibel zu bleiben. Die Hauptgründe sind:
Tintenfilmstärke: Dies ist die häufigste Ursache. Wenn die Tintenschicht zu dick aufgetragen wird, trocknet die Oberfläche und bildet eine Haut, während die darunter liegenden Schichten noch nass sind. Wenn der gesamte Film schließlich trocknet und sich zusammenzieht, kann dies zu Spannungen führen, die zu Rissen führen, insbesondere wenn das bedruckte Material gebogen oder gefaltet wird.
Tintenformulierung: Nicht alle Tinten auf Wasserbasis sind gleich.
Spröde Harze: Einige in der Tintenformulierung verwendete Harze (Bindemittel) bilden von Natur aus einen härteren, spröderen Film. Dies ist üblich bei Tinten, die für eine hohe Abriebfestigkeit auf Papier entwickelt wurden, kann aber auf flexiblen Materialien problematisch sein.
Pigmentbeladung: Tinten mit sehr hoher Pigmentkonzentration können anfälliger für Rissbildung sein, wenn das Harzsystem nicht ausgewogen ist, um die Flexibilität zu erhalten.
Substratkompatibilität:
Nicht poröse Materialien: Tinten auf Wasserbasis sind am anfälligsten für Rissbildung auf nicht porösen, flexiblen Substraten wie Kunststofffolien (PE, PP, OPP). Die Tinte liegt auf der Oberfläche und bildet einen durchgehenden Film. Wenn dieser Film steifer ist als das darunter liegende Substrat, führt jede Biegung dazu, dass die Tinte reißt.
Poröse Materialien: Auf porösen Substraten wie Papier oder Karton verankert sich die Tinte mechanisch, indem sie in die Fasern eindringt. Dies erzeugt eine starke Bindung und macht Rissbildung viel unwahrscheinlicher, selbst wenn die Schachtel gefaltet wird.
Unsachgemäßes Trocknen: Übermäßige oder unsachgemäße Hitze während des Trocknens kann den Tintenfilm „backen“, wodurch er spröde wird und die Weichmacher entfernt werden, die die Flexibilität ermöglichen.
Fehlen von Flexibilitätsadditiven: Standardtinten auf Wasserbasis enthalten möglicherweise keine Weichmacher oder flexible Harze. Für Anwendungen, die eine hohe Flexibilität erfordern (z. B. bedruckte Beutel, Beutel), muss eine speziell formulierte flexible Tinte auf Wasserbasis verwendet werden.
Vergleich mit anderen Tinten
Fazit
Gegenüber Tinte auf Lösungsmittelbasis: Tinten auf Lösungsmittelbasis für Folien sind speziell mit Harzen (wie Polyurethan) formuliert, die einen sehr starken, aber von Natur aus flexiblen Film erzeugen, der sehr widerstandsfähig gegen Rissbildung ist.
Gegenüber UV-Tinte: Standard-UV-Tinten können spröde sein. Allerdings sind UV-Flexo-Tinten eine spezielle Kategorie, die mit flexiblen Oligomeren und Monomeren formuliert wurde, um Rissbildung auf flexiblen Verpackungen zu widerstehen.
Wird Ihre Tinte auf Wasserbasis reißen? Es kommt darauf an.
Drucken auf Papier oder Wellpappe? Rissbildung ist sehr selten, wenn die Tinte richtig getrocknet wird.
Wenden Sie sich immer an Ihren Tintenlieferanten. Er kann die genaue Tintenformulierung und die Presseeinstellungen für Ihr spezifisches Substrat und Ihre Anwendung empfehlen, um Rissbildung zu verhindern.
Drucken auf Kunststofffolie? Rissbildung ist ein erhebliches Risiko es sei denn Sie:
Wenden Sie sich immer an Ihren Tintenlieferanten. Er kann die genaue Tintenformulierung und die Presseeinstellungen für Ihr spezifisches Substrat und Ihre Anwendung empfehlen, um Rissbildung zu verhindern.
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Verwenden Sie eine flexible Formel Tinte auf Wasserbasis.
Tragen Sie einen dünnen, kontrollierten Film auf.
Koronabehandlung des Kunststoffsubstrats.
Optimieren Sie Ihren Trocknungsprozess.